Sanierung in Landshut wird fortgeführt

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet (online 13.11.2019), hat der Landshuter Stadtrat sich letztendlich dafür entschieden, die Sanierung des Stadttheaters Landshut 2020 wieder aufzunehmen. Der Haushaltsausschuss hat dafür 1,85 Millionen Euro freigegeben.

Noch vor einer Woche hieß es, die Sanierung des Theatergebäudes solle aus Geldmangel pausieren. Dagegen protestierte die Belegschaft des Theaters, denn sie fürchtete um dessen weitere Existenz. (Theater der Zeit berichtete) Der Sanierungsstopp hätte auch Auswirkungen auf die Theater in Straubing und Passau gehabt, die mit dem Landshuter Theater in dem Zweckverband Landestheater Niederbayern zusammenhängen.

Unterstützung fanden die Proteste bei der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger in Hamburg, der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in München und der Deutschen Orchestervereinigung in Berlin. Außerdem hatte das Theater eine Online-Petition gestartet, bei der bisher 15.150 Unterschriften (Stand 14. November 2019) zusammenkamen.

Insgesamt 11 Spielzeiten soll die Sanierung dauern. Das Theater Landshut befindet sich bereits in der sechsten Spielzeit in der Interimslösung im Theaterzelt. Die Zustände dort seien laut Berichten des Intendanten Stefan Tilch katastrophal. Neben Rattenbefall, habe das Ensemble bei Proben und Aufführungen mit starker Lärmbeeinträchtigung zu kämpfen – sei es durch auf das Zeltdach prasselnden Regen oder Konkurrenzveranstaltungen in der Umgebung. Auch Temperaturschwankungen machen der Belegschaft zu schaffen. Im Sommer werden im Zelt bis zu 50 Grad erreicht.

Der Stadtrat will Gespräche mit der Bayrischen Landesregierung, dem Bezirk und dem Landkreis führen, um künftig für eine bessere finanzielle Lage zu sorgen.

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