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Stiftung Preußische Seehandlung

Sophie Rois bekommt Theaterpreis Berlin

Der mit 20.000 Euro dotierte „Theaterpreis Berlin" wird im Rahmen des Berliner Theatertreffens am 5. Mai 2012 vom Regierenden Bürgermeister und Vorsitzenden des Rates der Stiftung Preußische Seehandlung Klaus Wowereit an Sophie Rois verliehen.


Seit 1988 zeichnet die Stiftung Preußische Seehandlung Theaterschaffende für ihre herausragenden Verdienste um das deutschsprachige Theater aus. Die Jury, bestehend aus dem Intendanten der Berliner Festspiele, Dr. Thomas Oberender, der Theaterkritikerin Christine Wahl und dem Intendanten des Hans-Otto-Theaters Potsdam, Tobias Wellemeyer, sowie mit beratender Stimme der Leiterin des Berliner Theatertreffens, Yvonne Büdenhölzer, entschied sich in diesem Jahr für die Schauspielerin Sophie Rois.


Sie begründete: "Sophie Rois schuf durch ihre Arbeit seit zweieinhalb Jahrzehnten einen unverkennbaren Ton innerhalb der zeitgenössischen Theater- und Filmwelt. Ihre Darstellungskunst verbindet angstfreie Intelligenz und gesetzte Form, deren berührende Unmittelbarkeit immer reflektiert und abenteuerlich zugleich ist. In schönster Weise förderte die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Frank Castorf, René Pollesch, Christoph Schlingensief, Christoph Marthaler oder Luc Bondy das Erblühen ihrer eigenen, unverkennbaren Tonalität. Ihr Spiel und ihre Stimme sind rau und zart, feinsinnig und vehement zugleich, stets spröde und bezaubernd. In der Sache zeigen ihre Figuren radikal Haltung, verbunden mit einer hohen Beweglichkeit ihrer Perspektiven und darstellerischen Mittel. Und all das wird von Jahr zu Jahr immer reifer und raffinierter und macht längst Schule. So wurde die Österreicherin Sophie Rois inmitten der Berliner Theaterlandschaft zu einem Beispiel dafür, was die Stadt zur Metropole macht: Jenen Glamour, der auf Brüchen beruht und das Widerstreitende spielerisch als das Zusammengehörende zeigt."

Quelle: PM Stiftung Preußische Seehandlung

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