Nestroy-Preis 2014

Verleihung in Wien.

Gestern Abend, 10.11., wurden in Wien die Nestroy-Preise verliehen.

Der Nestroy ist der wichtigste österreichische Theaterpreis und wird vom "Verein Wiener Theaterpreis" in Zusammenarbeit mit dem "Wiener Bühnenverein" verliehen. Über die Vergabe entscheidet eine KritikerInnen-Jury.

In der Kategorie Schauspiel wurden Nicole Heesters (für Ihre Darstellung der Vera in „Vor dem Ruhestand“ von Thomas Benrhard, Theater in der Josefstadt) und August Diehl (als Hamlet in „Hamlet“ von William Shakespeare am Burgtheater) ausgezeichnet.

Peter Matić wurde für seine Rollen in „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus (Salzburger Festspiele in Kooperation mit dem Burgtheater) mit der Auszeichnung für die Beste Nebenrolle geehrt.

Der Nestroy für die beste Regie ging an Krystian Lupa („Holzfällen“, nach dem Roman von Thomas Bernhard, in einer Bühnenfassung von Krystian Lupa, Schauspielhaus Graz). Klaus Maria Brandauer wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Und der Publikumspreis wurde an Maria Happel verliehen.

Weitere Nestroy-Preise gingen an: Raphaela Möst (Bester Nachwuchs) als Agnes in „Die Geschichte vom Fräulein Pollinger nach Ödön von Horvárth (Theater in der Josefstadt/Probebühne), Hans Kudlich (Beste Ausstattung) für "Woyzeck" nach Georg Büchner (Volkstheater), David Greig (Bestes Stück – Autorenpreis) für „Die Ereignisse“ (Uraufführung/Deutschsprachige Erstaufführung inszeniert von Ramin Gray am Schauspielhaus Wien), Peter Gruber (Spezialpreis) für vier Jahrzehnte Nestroyspiele Schwechat, „Der diskrete Charme der smarten Menschen“ von Ed. Hauswirth und Ensemble nach dem Film „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“ von Luis Buñuel inszeniert von Ed. Hauswirth am Theater an der Gumpendorferstraße (Beste Off-Produktion), „Faust“ von Johann Wolfgang Goethe, inszeniert von Martin Kušej am Residenztheater München (Beste deutschsprachige Aufführung), "Höllenangst" von Johann Nestroy inszeniert von Susanne Lietzow am Theater Phönix Linz (Beste Bundesländer Aufführung).

Quelle: orf.at

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