Gewinner des Berliner Opernpreises 2018 ausgezeichnet

Die Jury des Berliner Opernpreises zeichnete gleich zwei Künstlergruppen aus. Das Team um Tom Smith und Caitlin van der Maas gewann für „Arianna, Ariadne, Ariane“ das mit dem Preis verbundene 10 000 Euro umfassende Produktionsstipendium ebenso wie Thierry Tidrow, Zsófia Geréb und Franziska vom Heede für ihre Inszenierung „Prothesen der Autonomie“. Jedes Team erhält außerdem ein Preisgeld in Höhe von 3500 Euro.

Die Inszenierungen wurden am 23. Mai in der Kirche St. Elisabeth in Berlin Mitte uraufgeführt und anschließend bewertet. „Während uns bei ‚Arianna, Ariadne, Ariane‘ die Fähigkeit überzeugte, für die Stimme zu schreiben und emotionale Klangbilder aus einer affirmativ-romantischen Grundhaltung zu gestalten, beeindruckte uns bei ‚Prothesen der Autonomie‘ die Farbigkeit der Komposition und eine zwingende Inszenierung eines zum Teil sehr komplexen, intellektuell-diskursiven Werks“, sagte Bernhard Glocksin, Künstlerischer Leiter der Neuköllner Oper und Mitglied der sechsköpfigen Jury.

Der Berliner Opernpreis wird seit 1997 von der Neuköllner Oper und der GASAG vergeben. Das Thema „Take it or Leave it“ hatte in diesem Jahr zu einem neuen Umgang mit dem Erbe aus 400 Jahren Musiktheatergeschichte aufgerufen.

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