Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2020 geht an Felicia Zeller

Wie am 11. November bekanntgegeben wurde, erhält die Autorin Felicia Zeller mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreiseinen der höchstdotierten deutschen Preise für Bühnenautoren. Das Pfalztheater Kaiserslautern wird den Preis am 1. März 2020 im Auftrag der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur vergeben.

Überreicht wird der mit 10 000 Euro dotierte Preis von Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Rahmen der ersten rheinland-pfälzischen Theatertage im Pfalztheater. Die Vergabe des ersten Preises an Zeller begründet die Jury laut einer Meldung der Landesregierung Rheinland-Pfalz mit den Worten: „Ihre Figuren knallen sich mit Vorliebe Halbsätze vor den Latz, als spiegelten sie die Alltagserfahrung der Fragmentierung, forciert durch die Kommunikationsmedien der Gleichzeitigkeit. Dabei stellt sie ihre Figuren nie bloß, sondern registriert zugewandt ihr fortwährendes Scheitern. Ihre Texte sind sprachschön und brutal, satirisch und schmerzlich fassen sie die Neurosen der Gegenwart in griffige Formeln.“

Zudem wurden drei Stückepreise vergeben: Den ersten, zusammen mit einem Preisgeld von 5 000 Euro holte Caren Jeß mit ihrem Stück „Der Popper“, das in der Spielzeit 2020/21 am Pfalztheater Kaiserslautern uraufgeführt wird. Der Schauspieler und Dramatiker Leon Ospald darf für sein Stück „Guppysterben“ den mit 3 000 Euro ausgestatteten zweiten Stückepreis entgegennehmen. Sein Preisgeld darf auch als dreimonatiges Aufenthaltsstipendium am Pfalztheater genutzt werden. Der mit 2 000 Euro dotierte dritte Preis geht an Magdalena Schrefel mit ihrem Stück „Ein Berg, viele“.

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